Vitamin D ist nicht nur lebens­not­wendig für Erwach­sene, sondern auch für Kinder. Leider haben viele Menschen in Deutsch­land einen Mangel an diesem Sonnen­vit­amin. Laut einer Studie im Journal of Health Moni­to­ring sind 30,2% der Erwach­senen mangel­haft mit Vitamin D versorgt.(1) Auch bei Kindern ist diese Zahl ähnlich hoch. (2) Wofür Vitamin D wichtig ist und wie du eine ausrei­chende Vitamin D‑Zufuhr für deine Kinder sicher­stellen kannst, erfährst du in diesem Artikel. Los geht’s.

Was ist Vitamin D überhaupt?

Vitamin D ist ein Sammel­be­griff für eine Gruppe fett­lös­li­cher Vitamine — den soge­nannten Calci­fe­rolen. Wenn man umgangs­sprach­lich von Vitamin D spricht, meint man meistens das Vitamin D3, das auch Chole­cal­ci­ferol genannt wird.

Welche Funk­tionen erfüllt Vitamin D im Körper?

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei vielen Funk­tionen im Körper. Gerade für Kinder im Wachstum ist es wichtig, dass sie mit ausrei­chend Vitamin D versorgt sind. So unter­stützt Vitamin D

• den Erhalt normaler Knochen
• den Erhalt normaler Zähne
• den Erhalt einer normalen Muskel­funk­tion
• eine normale Funktion des Immunsystems

… und ist außerdem bei einer Vielzahl weiter bioche­mi­scher Reak­tionen im Körper beteiligt. Alles wichtige Faktoren bei der gesunden Entwick­lung und Wachstum unserer Kinder. Vitamin D unter­stützt unsere kleinen Sonnen­scheine tatkräftig.

Wie wird Vitamin D aufgenommen?

Es gibt im Wesent­li­chen zwei Wege wie du und dein Kind Vitamin D aufnehmen. Der erste Weg ist direkt über die Sonne. Dabei wird das soge­nannte 7‑Dehydrocholesterol unter Einwir­kung von UV-Licht in Prävitamin D3 und anschlie­ßend in Vitamin D3 umgewandelt.

Wusstest du, dass pro Quadrat­zen­ti­meter Haut bei drei­stün­diger Sonnen­ein­strah­lung maximal 18 I. E. Vitamin D gebildet werden können?

Dieser Weg erfordert, dass man ausrei­chend Sonne tankt. Leider fällt es vielen Menschen gerade in den Winter­mo­naten in Deutsch­land schwer genug raus­zu­gehen. Und selbst dann ist der Körper in Winter­ja­cken und Hand­schuhen einge­hüllt, sodass das Vitamin D nicht in großen Mengen gebildet werden kann.
Der zweite Weg ist über die Ernährung. Dabei wird Vitamin D durch Lebens­mittel aufge­nommen, in denen Vitamin D enthalten ist.

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Vitamin D kann entweder durch die UV-Strahlung gebildet werden oder durch die Nahrung aufge­nommen werden.

Wie kommt es zu einem Vitamin-D-Mangel?

Bewegung an der frischen Luft und das Spielen in der Sonne sind wichtig für die Gesund­heit und Entwick­lung des Körpers. Doch verbringen wir oft zu wenig Zeit im Freien, um das lebens­wich­tige Vitamin D3 über die UV-Strahlung des Sonnen­lichts zu bilden. Außerdem verzehren viele Menschen zu wenig Vitamin-D-haltige Lebens­mittel. Seien wir mal ehrlich… Wie oft essen wird fettiger Fisch wie Markele oder Hering schon gegessen?

Was können die Folgen von einem Vitamin-D-Mangel sein?

Durch einen Vitamin-D-Mangel kann es bei Kindern, als auch bei Erwach­senen, zu den unter­schied­lichsten Beschwerden kommen. Dazu zählt vor allem eine Rachitis — eine Verfor­mung der Knochen. Diese tritt besonders häufig bei Säug­lingen und Klein­kin­dern auf. Bei Erwach­senen heißt das entspre­chende Krank­heits­bild Osteo­ma­lazie. (3, 4, 5)

Woher weiß ich ob mein Kind oder ich einen Vitamin D Mangel haben?

Das könnt ihr einfach beim Arzt testen lassen. Die Kosten liegen bei circa 20€. Worauf musst du achten? Sag deinem Arzt, dass du gerne den soge­nannten 25-Hydro­xy­chole­cal­ci­ferol testen lassen möchtest.

Wie hoch sollte der Vitamin-D-Spiegel sein?

Das Robert Koch-Institut hat folgende Tabelle (6) veröf­fent­licht, in der der Vitamin-D-Spiegel bewertet wird. Dein Arzt wird dich wahr­schein­lich drauf hinweisen, falls du einen Mangel hast. Dir sollte aber auch bewusst sein, dass erst Werte von 50 — <75 25-Hydro­xy­chole­cal­ci­ferol eine ausrei­chende Versor­gung in Bezug auf die Knochen­ge­sund­heit darstellen. Hier ein Überblick für die empfoh­lenen Werte:

25(OH)D
in nmol/l
25(OH)D
in ng/ml
Inter­pre­ta­tion
<30<12Mangel­hafte Versor­gung mit einem erhöhten Risiko für Krank­heiten wie Rachitis, Osteo­ma­lazie und Osteoporose.
30-<5012-<20Subop­ti­male Versor­gung mit möglichen Folgen für die Knochengesundheit.
50 -<7520-<30Ausrei­chende Versor­gung in Bezug auf die Knochengesundheit.
75-<12530-<50Ausrei­chende Versor­gung in Bezug auf die Knochen­ge­sund­heit ohne weiteren Zusatz­nutzen für die Gesundheit.
≥125≥50Mögliche Über­ver­sor­gung, die für den Körper negative gesund­heit­liche Folgen haben kann, zum Beispiel Hyper­kalz­ä­mien, die zu Herz­rhyth­mus­stö­rungen oder Nieren­steinen führen können.
Quelle: Robert Koch-Institut. Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D. Stand 25.1.2019

Was sagen andere Quellen?

Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung empfiehlt, dass eine 25-Hydro­xy­vit­amin-D-Serum­kon­zen­tra­tion von mindes­tens 50 nmol/l sicher­ge­stellt wird. Säug­lingen von 0 — 12 Monaten wird eine Vitamin-D-Zufuhr von 10 µg/Tag bei fehlender endogener Synthese empfohlen. Danach empfiehlt die Deutsche Gesell­schaft eine Vitamin-D-Zufuhr von 20 µg/Tag sofern nicht ausrei­chend Vitamin D selbst herge­stellt wird im Körper. (7)

Was kann ich bei einem Vitamin-D-Mangel meines Kindes tun?

Neben einer Vitamin-D3-reichen Ernährung und einem verstärkten Aufent­halt draußen in der Sonne kannst du auch auf Nahrungs­er­gän­zungs­mittel speziell für Kinder zurück­greifen. Hier ist aber eine richtige Dosierung besonders wichtig, denn eine Über­do­sie­rung kann zu uner­wünschten Neben­wir­kungen im Körper führen (z.B: Übelkeit und Kopfschmerzen).

WHITE OMEGA® Kids D3 & K2 bieten wir daher in der Mini-Kapsel an, die eine richtige Dosierung sicher­stellt und auf die indi­vi­du­ellen Bedürf­nisse unserer Kinder abge­stimmt ist. Eine Tages­dosis enthält 25µg Vitamin K2, 20µg Vitamin D3 und 194mg Omega-3-Fettsäuren. Diese sind im richtigen Verhältnis nach Empfeh­lungen von drei inter­na­tio­nalen Richtlinien/ Insti­tu­tionen (der DGE, EFSA und des NRV) dosiert. Zudem wird das pflanz­liche Vitamin D3 aus Algen mit Vitamin K2 aus Natto (fermen­tierte Soja­bohnen) für eine Aufnahme der Vitamine im Körper kombiniert.

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  1. Rabenberg M, Mensink GBM (2016) Vitamin-D-Status in Deutsch­land. Journal of Health Moni­to­ring 1(2):36–42 DOI 10.17886/RKI-GBE-2016–036
  2. Kinder und Jugend­ärzte im Netz. Vitamin-D-Mangel/ Rachi­ti­s­pro­hy­laxe. Verfügbar unter: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/das-erste-jahr/richtige-ernaehrung/vitamin-d-mangel-rachitisprohylaxe/ (Aufge­rufen am: 09.03.2021)
  3. Antonucci R, Locci C, Clemente MG, Chicconi E, Antonucci L. Vitamin D defi­ci­ency in childhood: old lessons and current chal­lenges. J Pediatr Endocrinol Metab. 2018 Mar 28;31(3):247–260. doi: 10.1515/jpem-2017–0391. PMID: 29397388.
  4. Taylor SN. Vitamin D in Toddlers, Preschool Children, and Adolescents. Ann Nutr Metab. 2020;76 Suppl 2:30–41. doi: 10.1159/000505635. Epub 2020 Nov 24. PMID: 33232959.
  5. Huh SY, Gordon CM. Vitamin D defi­ci­ency in children and adolescents: epide­mio­logy, impact and treatment. Rev Endocr Metab Disord. 2008 Jun;9(2):161–70. doi: 10.1007/s11154-007‑9072‑y. Epub 2008 Jan 4. PMID: 18175220.
  6. Robert Koch-Institut. Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D. Stand 25.1.2019 (Aufge­rufen am: 09.03.2021)
  7. Deutsche Gesell­schaft für Ernährung. Vitamin D (Calci­fe­role). Schätz­werte für eine ange­mes­sene Vitamin-D-Zufuhr bei fehlender endogener Synthese. Verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin‑d/?L=0 (Aufge­rufen am: 09.03.2021)
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