Die Zukunft unserer Kinder liegt in unserer Hand

Wusstest du eigent­lich, dass das Gehirn deines Kindes bis zum 7. Lebens­jahr fast ausge­wachsen ist? Wie intel­li­gent und kreativ dein Kind werden kann wird in dieser Zeit maßgeb­lich beein­flusst. Erfahre in diesem Artikel was du noch heute tun kannst, damit das Gehirn deines Kindes sich optimal entwi­ckelt. Welche Schule dein Kind später besucht könnte davon abhängen, wie sehr du dich jetzt um dessen Gehirn­ent­wick­lung kümmerst. Also nutze diese kostbare Zeit, um das volle Potenzial auszu­schöpfen, bevor es zu spät ist: „Use it or lose it“.

Warum sind die ersten Lebens­jahre so wichtig?

Das mensch­liche Gehirn ist ein Wunder­werk der Natur. Gerade Kinder durch­laufen ein rasantes Wachstum in den ersten Lebens­jahren. Bis zum siebten Lebens­jahr erreicht das kindliche Gehirn 95% der Größe eines Erwach­senen. (1) Das heißt ab diesem Zeitpunkt wird das Gehirn kaum weiter wachsen.

Dieser Zeitraum entscheidet also darüber wie groß das Gehirn deines Kindes letzt­end­lich wird. Der Grund­stein für die kogni­tiven Fähig­keiten deines Kindes wird also in den ersten sieben Lebens­jahren gelegt. Das wirkt sich auf das komplette restliche Leben deines Kindes aus. Mach dir klar, wie wichtig diese Zeit ist und dass du sie optimal nutzen solltest, damit sich deine Lieben optimal entwickeln.

Denn wie sehr du dich um die Gehirn­ent­wick­lung deines Kindes kümmerst könnte nicht nur beein­flussen welche Schule dein Kind später besucht, sondern auch dadurch bedingt beein­flussen welche beruf­liche Laufbahn dein Kind einschlagen kann. In dieser prägenden Phase bis zum 7. Lebens­jahr wird das Gehirn geformt und es erreicht ein Gewicht von ca. 1250g bei Frauen und 1375g bei Männern. Was du genau machen kannst was sich positiv auf die Gehirn­ent­wick­lung deines Kindes auswirkt erfährst du jetzt.

1. Sorge dafür, dass dein Kind viel schlafen kann

Für unseren ersten Tipp musst du selber als Mutter oder Vater eigent­lich nicht viel machen. Studien zeigen, dass Schlaf das Erin­ne­rungs­ver­mögen verbes­sert und das kindliche Gedächtnis stärkt. (2) Während des Schlafes verar­beitet dein Kind die Erleb­nisse des Tages. Erlebtes wird zu Wissen verar­beitet. Schlaf ist uner­läss­lich, damit dein Kind die Infor­ma­tionen verar­beiten und sortieren kann. Dabei werden neue neuronale Vernet­zungen im Gehirn gebildet und gestärkt. Der regel­mä­ßige Schlaf fördert die Rege­ne­ra­tion deines Kindes und sorgt dafür, dass das Gehirn deines Kindes sich erholen kann.

Tipp: Ließ deinem Kind eine Gute­nacht­ge­schichte vor, damit es besser einschläft. Falls dein Kind schon etwas älter ist kannst du auch zusammen mit ihm lesen. Dadurch lernt es etwas neues und stärkt seine sprach­li­chen Kompe­tenzen. Und damit kommen wir gleich zum nächsten Tipp!

2. Bring deinem Kind verschie­dene Sprachen bei

Studien zeigen, dass Kinder die bilingual erzogen werden erhöhte kognitive Fähig­keiten entwi­ckeln. (4) Es ist noch nicht genau geklärt, warum eine zwei­spra­chige Erziehung zu kogni­tiven Vorteilen führt. Manche Wissen­schaftler vermuten, dass das ständige Wechseln zwischen den beiden Sprachen das Gehirn besonders trainiert und anregt. Schon gewusst? Kinder lernen Sprachen durch Zuhören. Daher ist es wichtig, dass dein Kind sprach­li­chen Reizen ausge­setzt wird.

Tipp: Falls du mehrere Sprachen sprechen kannst solltest du dein Kind dabei unbedingt fördern. Bestelle zum Beispiel ein Kinder­buch in zwei Sprachen für dein Kind. So kann es bereits gelerntes mit neuen Wörter verbinden und die Bilder zuordnen. Aber nicht nur visuelle Reize helfen deinem Kind sich zu entwi­ckeln, sondern auch was es hört. Und damit kommen wir zum nächsten Tipp.

3. Versorge dein Kind mit den essen­ti­ellen Omega-3-Fettsäuren

Damit deine Kinder ihren Körper und vor allem auch ihr Gehirn optimal entwi­ckeln können, müssen wichtige Nähr­stoffe zugeführt werden. Dabei spielen die Omega-3-Fettsäuren Doco­sa­he­xa­en­säure (kurz: DHA) und Eico­sapen­ta­en­säure (kurz: EPA) eine entschei­dende Rolle. Leider verzehren die wenigsten Kinder genügend Fisch, um sich mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren zu versorgen.

Hinzu­kommt: Generell ist Fisch heut­zu­tage vor dem Hinter­grund von Mikro­plastik und anderen Umwelt­giften in den Welt­meeren nicht immer als unpro­ble­ma­tisch zu bewerten. Das sollte man beim Einkauf im Hinter­kopf behalten. Wenn du daher mit Fischöl-Supple­menten Omega‑3 für deine Kinder ergänzen möchtest, solltest du besonders auf hoch­wer­tige Präparate mit geringem Schad­stoff­ge­halt achten. Zudem ist ein niedriger Oxida­ti­ons­wert (TOTOX-Wert) wichtig und ein ausba­lan­ciertes Verhältnis an DHA und EPA.

Ein ausba­lan­ciertes DHA- und EPA-Verhältnis findest du in unserem WHIE OMEGA Kids. Unsere Fisch­öl­kap­seln für Kinder haben einen sehr niedrigen TOTOX-Wert und sind schadstoffgeprüft.

4. Fördere dein Kind mit Musik

Bring deinem Kind bei ein Instru­ment zu spielen. Musik hilft deinem Kind dabei sich rhyth­misch zu bewegen, still zu zuhören und gehörtes zu wieder­holen. Außerdem fördert gemein­sames Musi­zieren das Mitein­ander und fördert auch den sozialen Umgang. Singen ist ein gemein­sames Erlebnis und verbindet die Kinder. Darüber fand eine Studie heraus, dass Musik hilft die sprach­li­chen Fähig­keiten von Kindern zu verbes­sern. (3)

Tipp: Singt zusammen Lieder oder lass dein Kind ein Instru­ment lernen. Singen stärkt das Erin­ne­rungs­ver­mögen an die Lieder und hilft dabei die empha­ti­schen und sozialen Fähig­keiten zu stärken.

5. Geh mit deinem Kind an die frische Luft

Hättest du gedacht, dass frische Luft dabei helfen kann, dass sich das Gehirn deines Kindes entwi­ckelt? Forscher veröf­fent­li­chen in der Fach­zeit­schrift Neuron einen Beitrag darüber, dass Sauer­stoff Nerven­zellen zu reifen anregt. Diese Erkenntnis spielt eine wichtige Rolle, da bekannt ist, dass zu früh geborene Kinder häufig Probleme mit ihren Sauer­stoff­werten im Gehirn haben. Dies steht im Zusam­men­hang mit kogni­tiven Defiziten und verlang­samter Gehirn­ent­wick­lung. Also, raus an die frische Luft und Sauer­stoff tanken!

Tipp: Deshalb gilt als Faust­regel, was bei uns Erwach­senen mindes­tens 30 Minuten am Tag sind, sollte bei Kindern noch mehr sein! Starte mit deinem Kind einen Ausflug in die Natur zu einem Spiel­platz oder Wald. Auch Ausflüge zu einem See oder sogar ans Meer können sich positiv auf die Sauer­stoff­zu­fuhr auswirken.

6. Körper­liche Nähe und Liebe

Unser nächster Tipp klingt schon sehr selbst­ver­ständ­lich, aber wusstest du das körper­liche Nähe und Liebe sehr wichtig sind für die Entwick­lung deines Kindes? Du machst es wahr­schein­lich schon intuitiv, sei dir jedoch bewusst, dass wenn du als Mutter mit deinem Kind kuschelst du eine sehr starke Bindung aufbaust. Dein Kind fühlt sich wohl und schüttet Endor­phine aus. Wissen­schaft­li­cher forschen derzeit daran wie früh­kind­li­cher Stress und ein gestörtes Bezie­hungs­ver­halten das Risiko für psych­ia­tri­sche Erkran­kungen erhöhen kann. Aber keine Angst, mach dir einfach klar, dass du weiterhin eine starke Bezugs­person für dein Kind bist.

Tipp: Denke genau darüber nach wie du deinem Kind ein sicheres Gefühl geben kannst. Hast du schonmal über Trage­ta­schen für deine Kinder nach­ge­dacht? Diese kannst du super nutzen, um dein Kind unterwegs bei dir zu tragen.

7. Zeichnen und malen

Lass dein Kind kreativ werden. Zeichen und malen kann dabei helfen, dass dein Kind seine Gedanken und Emotionen ausdrü­cken kann. So kann dein Kind selber erkunden und expe­ri­men­tieren. Es setzt sich aktiv mit seiner Umgebung ausein­ander und schafft etwas neues wie zum Beispiel ein Bild. Eventuell hat dein Kind daran großen Spaß und dir als Mutter und Vater bleibt eine schöne Erin­ne­rung in Form eines Bildes.

Tipp: Leg deinem Kind auf einem kleinen Tisch doch ein Papier und Stifte hin und schau was es damit erschafft. Du kannst mit ihm zusammen auch Mandalas ausmalen, um ihn an das Thema zeichnen und malen heran­zu­führen. Auch basteln von Geschenken, Körbe flechten oder auch ein Baukas­ten­system mit Steinen können die Krea­ti­vität deines Kindes entfalten.

8. Ausrei­chend Flüs­sig­keit trinken

Ausrei­chend mit Flüs­sig­keit versorgte Kinder haben ein schnel­leres Reak­ti­ons­ver­mögen und können mehrere Aufgaben besser gleich­zeitig ausführen. Unser Körper und Gehirn bestehen zu 70% aus Wasser. Fehlt unserem Körper Wasser kann es zu Konzen­tra­ti­ons­pro­blemen kommen. Wenn du dein Kind bei Musik, Sprachen und anderen kreativen Aufgaben unter­stützen möchtest achte darauf, dass dein Kind genügend Flüs­sig­keit zu sich nimmt.

Tipp: Achte immer darauf, dass du eine kleine Trink­fla­sche dabei hast, falls dein Kind etwas trinken möchte. Es sollte immer auf dem Tisch oder einem zugäng­li­chen Ort etwas zu trinken für dein Kind bereit stehen. Am besten benutzt du immer die gleiche Stelle, damit dein Kind es leicht findet, wenn es Durst hat.

9. Versorge auch dich während der Schwan­ger­schaft und Stillzeit mit Omega-3-Fettsäuren

Die ersten 1000 Tage vor der Schwan­ger­schaft entscheiden darüber wie gut sich dein Kind entwi­ckelt. (5)  Auch im Mutter­leib, wenn sich der Fötus entwi­ckelt, wird Doco­sa­he­xa­en­säure (kurz: DHA) gebraucht. Du bist in der Lage diese Nähr­stoffe an dein heran­wach­sendes Kind weiter zu geben. Damit aber nicht genug: Auch nach der Geburt als Säugling und anschlie­ßend in jungen Jahren gelten Doco­sa­he­xa­en­säure und Eico­sapen­ta­en­säure für Kinder als entschei­dend für die Gehirn­ent­wick­lung, Nerven­ge­webe und Augen. 20 Prozent unseres Nerven­sys­tems bestehen aus DHA. ? Die Fettsäuren sollten daher nach wie vor zugeführt werden.

Willst auch du dich in der Schwan­ger­schaft oder Stillzeit mit ausrei­chend DHA und EPA versorgen? Dafür haben wir extra WHITE OMEGA Mama entwi­ckelt, um nicht nur die Bedürf­nisse deiner Kleinen, sondern auch von dir zu erfüllen!

QUELLEN

  1. Max-Planck-Gesell­schaft. Baby bilden neues Wissen im Schlaf. 2015.
  1. Grigo­renko EL. Brain Deve­lo­p­ment: The Effect of Inter­ven­tions on Children and Adolescents. In: Bundy DAP, Silva Nd, Horton S, et al., editors. Child and Adolescent Health and Deve­lo­p­ment. 3rd edition. Washington (DC): The Inter­na­tional Bank for Recon­struc­tion and Deve­lo­p­ment / The World Bank; 2017 Nov 20. Chapter 10. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK525261/ doi: 10.1596/978–1‑4648–0423-6_ch10
  1. Chris­tiner M, Reiterer SM. Early Influence of Musical Abilities and Working Memory on Speech Imitation Abilities: Study with Pre-School Children. Brain Sci. 2018 Sep 1;8(9):169. doi: 10.3390/brainsci8090169. PMID: 30200479; PMCID: PMC6162612.
  1. Byers-Heinlein K, Lew-Williams C. Bilin­gua­lism in the Early Years: What the Science Says. Learn Landsc. 2013 Fall;7(1):95–112. PMID: 30288204; PMCID: PMC6168212.
  1. Dewey KG, Matias SL, Mridha MK, Arnold CD. Nutrient supple­men­ta­tion during the first 1000 days and growth of infants born to pregnant adolescents. Ann N Y Acad Sci. 2020 May;1468(1):25–34. doi: 10.1111/nyas.14191. Epub 2019 Aug 4. PMID: 31378980; PMCID: PMC7317730.
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